Freital Pesterwitz. Jochhöhschlösschen
Freital Pesterwitz. Jochhöhschlösschen

Die erste urkundliche Erw√§hnung von Pesterwitz ist unter Historikern umstritten. W√§hrend f√ľr die einen die Erw√§hnung eines Burgward (Gebiet mit Burg im Zentrum) die Existenz Pesterwitz¬ī belegt, ist f√ľr die anderen die nur die erste urkundliche Erw√§hnung 1311 als ‚ÄěBesterwitz‚Äú ausschlaggebend. Der Name stammt aus dem altsorbischen du bedeutet so viel wie ‚ÄěSiedlung der Leute eines Bezstryj‚Äú. Nachdem der Geheimsekret√§r Christian Reichbrod von Schenkendorf mehrere G√ľter in den Jahren ab 1649 erwarb, wurde er zum Rittergutsbesitzer von Pesterwitz, welches sich bis 1737 in Familienbesitz befand. Nach anschlie√üendem Besitzerwechsel lie√ü G√ľnter Carl Albrecht von Nimptsch das barocke Jochh√∂hschl√∂sschen bauen. Heute befinden sich in dem sanierten Schl√∂sschen Eigentumswohnungen. Die letzten Besitzer des Rittergutes Pesterwitz waren die Freiherren von Burgk, bis 1945 das Rittergut beschlagnahmt und als Versorgungsanstalt der Roten Armee genutzt wurde.

Der Hauptwirtschaftszweig in Pesterwitz ist und war die Landwirtschaft. W√§hrend heute viele der Bewohner in Dresden oder Freital ihrer Arbeit nachgehen, gibt es immer noch das Pesterwitzer Gut, welches heute von der Familie Folde betrieben wird. Sie widmen sich nicht nur dem Obst- und Gem√ľseanbau, sondern wahren die Tradition des Weinbaus in Pesterwitz, welcher nachweislich seit 1552 betrieben wird. Der heutige Weinberg wurde 1986 angelegt und wird seit 1998 von der Familie Folge bewirtschaftet. Rund um den Weinberg und die Obstplantagen gibt es wundersch√∂ne Wanderwege, die erkundet werden wollen.

Jährlich findet in Pesterwitz das Weinfest steht, bei dem im Hofe des sanierten Rittergutes bei Musik und Wein getanzt und gefeiert wird. In der Kirche St. Jakobus finden regelmäßig die Pesterwitzer Konzerte statt und erfreuen sich großer Beliebtheit.

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