Bereits im Jahre 1186 fand Gro√üburgk seine erste urkundliche Erw√§hnung unter dem Namen ‚ÄěBorch‚Äú. Das 1350 erstmals erw√§hnte Rittergut Burgk, welches heute als Schloss Burgk bekannt ist, war das Zentrum des Ortes. 1668 wurde Kleinburgk erstmals urkundlich vermerkt, erst 1912 wurde aus den beiden Orten Gro√ü- und Kleinburgk das heutige Burgk.

Das ehemalige Rittergut ging nach mehrmaligem Besitzerwechsel im Jahre 1768 in das Eigentum der Familie Dathe √ľber, mitsamt den anliegenden Steinkohlefeldern. Die von Dathe gegr√ľndeten ¬†Freiherrlich von Burgker Steinkohlen- und Eisenh√ľttenwerke¬†trugen wesentlich zur Entwicklung des Stadtteils Burgk bei. Bis in die 1870er Jahre geh√∂rte Burgk zu den technologischen Spitzenregionen in Deutschland, oft kamen Neuentwicklungen in den Steinkohlewerken erstmals zum Einsatz. Heute ist Schloss Burgk ein beliebtes Ausflugsziel f√ľr die ganze Familie. Neben einem hervorragenden neuen Spielplatz gibt es au√üerdem ein Museum mit wechselnden Ausstellungen und ein Schlosscaf√©.

Doch Burgk war nicht nur f√ľr den Kohleabbau bekannt. Dathe suchte nach einer Verwertungsm√∂glichkeit f√ľr die Koksofengase seiner Steinkohlewerke. In Zusammenarbeit mit einem Ingenieur konnte¬† 1828 eine Gaserzeugungsanlage am Wilhelminenschacht errichtet werden. Die Gasbeleuchtung wurde am 23. April 1828 erstmals in Betrieb genommen, das damalige Gro√üburgk gilt als erstes Dorf mit √∂ffentlicher Gasbeleuchtung. Eine Tafel zum Andenken wurde 2003 im Schlossgarten aufgestellt.

Neben Schloss Burgk gibt es noch weiteres Sehenswertes im Stadtteil Burgk: Ein Spaziergang √ľber den Windberg f√ľhrt zum K√∂nig-Albert-Denkmal, welches hoch oben auf dem Berg thront und einen wundersch√∂nen Ausblick auf Freital verspricht. Das Landratsamt f√ľr Denkmalpflege hat 20 Objekte in Burgk als Kulturdenkmal eingestuft, darunter auch das Huthaus Altburgk 38, welches bereits seit 1834 an Ort und Stelle steht.

Mit dem Zensus 2011 lebten 2328 Menschen mit einem Durchschnittsalter von 48,9 Jahren in Freital-Burgk.