Das westlich vom Freitaler Stadtgebiet gelegene Weißig wurde im Jahre 1235 erstmals urkundlich erwĂ€hnt. Es handelte sich bei dieser Urkunde um eine Schenkungsurkunde des Burggrafen von Dohna an das Kloster Altzella. Das damalige Waldhufendorf (lĂ€ndliche Siedlungsform) gehörte zum Amt Dresden, der Grundbesitz oblag dem Rittergut Döhlen und ab dem 18. Jahrhundert dem Rittergut Zauckerode. 1910 wurde fĂŒr Ober- und Unterweißig ein eigenes Standesamt errichtet, außerdem wurde die Straßenbeleuchtung eingerichtet. Ein erster Versuch zur Eingemeindung nach Freital scheiterte nach heftigen Protesten der BĂŒrger im Jahre 1924, genau 50 Jahre spĂ€ter jedoch wurde dann die Eingemeindung vollzogen und Weißig gehörte ab 1974 gegen den Willen der BĂŒrger zu Freital.

Ein Wahrzeichen Weißigs ist die Windkraftanlage, welche bei gutem Wetter kilometerweit sichtbar ist. 1995 wurde die Anlage auf der Opitzer Höhe installiert, die so genannte BĂŒrgerwindkraftanlage wird von mehreren kleineren Gesellschaftern betrieben.

Steht man auf der Opitzer Höhe, kann man bei sehr guten SichtverhĂ€ltnissen die Kuppen des Erzgebirges sehen. Auf einem Spaziergang kommt man auch an der TriangulationssĂ€ule vorbei, die auf die von 1862-1890 durchgefĂŒhrte Vermessung und Erstellung eines trigonometrischen Netzes hinweist. Insgesamt umfasst dieses Netz 158 Stationen, die in AbstĂ€nden von 50 bzw. 20km markiert sind.

Der Verein Weißig2011 organisiert in unregelmĂ€ĂŸigen AbstĂ€nden Familienfeste, Kreativstammtische und Skatturniere. Außerdem gibt es altersĂŒbergreifende Angebote in Arbeitsgruppen. Auf dem GelĂ€nde der ehemaligen Großopitzer MĂŒhle wurde vom Karosseriebauer Michael Kirchner vor kurzem eine neue HollĂ€ndermĂŒhle errichtet. An gleicher Stelle stand im 18./19. Jahrhundert bereits eine solche MĂŒhle, diese wurde allerdings gesprengt weil man die Steine fĂŒr den Bau eines großen Saales im (damaligen) Gasthof benötigte.

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