Bahnhof Freital Hainsberg

Die erste urkundliche Erw√§hnung Hainsbergs geht auf das Jahr 1230 zur√ľck. Den Namen verdankt der Stadtteil den Hainbuchen, welche am Rande des D√∂hlener Beckens wachsen. Vom damaligen d√∂rflich und landwirtschaftlich gepr√§gten Hainsberg besteht heute noch das denkmalgesch√ľtzte Gutshaus im Heilsperger Park (an der heutigen Somsdorfer Stra√üe) an der Wilden Wei√üeritz, welches bereits 1402 in einer Urkunde erw√§hnt wurde.

Nachdem im Zuge der Industrialisierung an den Hauptstraßen immer mehr Industriebauten und Wohnhäuser entstanden, verlor Hainsberg seinen dörflichen Charakter, konnte aber infolgedessen auch einen sprunghaften Anstieg der Bevölkerungszahlen verzeichnen. Nach der Eingemeindung von Coßmannsdorf und Eckersdorf im Jahre 1933 fanden 1961 im Flusslauf der Weißeritz die Weltmeisterschaften im Wildwasserrennsport und Kanuslalom statt. Leider blieben es bis heute die ersten und einzigen Sportveranstaltungen in der Größenordnung.

Bedeutend wurde es f√ľr Hainsberg, als im Jahre 1993 das Buga-Center er√∂ffnet wurde und f√ľr die Bewohner des Stadtteils lange Wege zu Einkaufsm√∂glichkeiten im Freitaler Stadtgebiet entfielen. Bevor das Buga-Center in die Geb√§ude einzog, befand sich hier √ľbrigens die Buntgarnspinnerei Co√ümannsdorf.

Im August 2002 entstanden durch das Jahrhunderthochwasser der Weißeritz massive Schäden im Stadtteil. Nicht nur die Schienen der Weißeritztalbahn wurden wie Spielzeug auseinandergebrochen und von Ort und Stelle bewegt, Wohnhäuser und Autos wurden durch die nicht enden wollenden Fluten zum Teil so stark beschädigt, dass nur ein Abriss half.

Heute haben sich der Stadtteil und die Bewohner wieder erholt, genie√üen Ausfl√ľge in den angrenzenden Rabenauer Grund, verbinden dies mit einer Fahrt mit der Wei√üeritztalbahn oder nutzen die neuen Rutschen im Freizeitzentrum ‚ÄěHains‚Äú, welches auch Fitnessstudio, Sauna und Bowlingbahn beherbergt.

Hainsberb, Co√ümannsdorf und Eckersdorf waren eigenst√§ndige D√∂rfer. In den 1930-iger (1933) Jahren kamen Co√ümannsdorf und Eckersdorf zu Hainsberg.¬†Danke an Herr¬†Marcus Wiest f√ľr die Korrektur.