Feilenfabrik Freital - Berufsausbildungszentrum Freital (BAZ)

Berufsausbildungszentrum Freital insolvent

Das Berufsausbildungszentrum Freital (BAZ) gibt es seit dem 30. April 2016 nicht mehr.

Nach 25 Jahren nach seiner Gr√ľndung, hat der Freitaler Verein am 1. M√§rz 2016 Insolvenz anmelden m√ľssen, weil er seine Rechnungen nicht mehr bezahlen konnte. Alle Rettungsversuche waren gescheitert. Der Verein agierte in der aufwendig restaurierten Freitaler Feilenfabrik, die er nach der Wende erworben hatte.

Das von P√§dagogen 1991 erstellte Konzept schien am Anfang sehr solide und auf dem¬†historischen Industriegeb√§ude der Feilenfabrik gab es Werkst√§tten, Hallen und Au√üengel√§nde, die f√ľr die T√§tigkeit des Vereins ein ideales Umfeld boten.¬†Das BAZ war ein gemeinn√ľtziger, anerkannter Tr√§ger der freien Jugendhilfe und Mitglied im Deutschen Parit√§tischen Wohlfahrtsverband.

Es wurden Ausbildungen und Umschulungen in den Bereichen Ern√§hrung und Hauswirtschaft, Bau, Holz, Garten- und Landschaftsbau sowie Farb- und Raumgestaltung und Metalltechnik angeboten. Auch f√ľr geistig Behinderte oder Lernschwache, hatte der Verein ein Konzept um diese Menschen in den¬† Arbeitsmarkt zu integrieren. Das¬†BAZ Freital hatte ca. 45 Mitarbeiter und bildete im Schnitt 250 junge Leute aus.

Ehemalige Berufsfelder

  • Holzbearbeitung
  • Bauwirtschaft
  • Farb- und Raumgestaltung
  • Hauswirtschaft
  • Gartenbau
  • Metalltechnik

Feilenfabrik Freital Mehlhose

  • 1838 (Fabrik, alter Kern)
  • um 1930 (Pf√∂rtnerhaus)
  • 1898 (Maschinenhalle)
  • um 1930 (Fabrikantenwohnung)

Franz Bernhard Mehlhose betrieb ab 1912 an der Ortsgrenze zu Hainsberg eine moderne Feilenschmiede mit Federh√§mmern. Mit dem Ausscheiden des 1913 verstorbenen Begr√ľnders traten seine S√∂hne die Nachfolge an. Nach 1945 wurde das Unternehmen “VEB Feilenfabrik Freital

Die ehemalige Feilenfabrik Mehlhose, bestehend aus den zur Dresdner Stra√üe giebelst√§ndigen Geb√§uden der fr√ľheren Schleiferei und der H√§rterei, der traufseitigen und als Verbindungsbau fungierenden ehemaligen Maschinenhalle, dem fr√ľheren Verwaltungsgeb√§ude mit dem vermutlich 1930 angebauten Fabrikantenwohnhaus, dem ehemaligen Kesselhaus mit zugeh√∂rigem achteckigen Schornstein (inzwischen gek√ľrzt) und sp√§ter angebautem Werkstattgeb√§ude, der fr√ľheren Schmiede mit achteckigem Schornstein (inzwischen gek√ľrzt) und dem sp√§teren Anbau der Gl√ľherei sowie dem um 1930 errichteten Pf√∂rtnergeb√§ude.

Die Feilenfabrik Freital ist ein bedeutendes und weitgehend original erhaltenes Zeugnis der Industriegeschichte Freitals, besonders im Kontext mit der angrenzenden fr√ľheren Thodeschen Papierfabrik bzw. der ehemaligen Rotgarnf√§rberei. Die ehemalige Fabrik ist durch die beiden Klinkerschornsteine stark ortsbildpr√§gend und signifikant f√ľr die auch als “Tal der Arbeit” bezeichnete Industrieregion.

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