Lutherkirche Freital Döhlen

Lutherkirche Freital Döhlen

An der Ostseite der Lutherkirche Freital-Döhlen, direkt über der großen Eingangstreppe, sieht man das Triumphkreuz mit Jesus Christus in der Mitte.

Geschichte der Lutherkirche Freital Döhlen

Lutherkirche Freital Bild 1

Die Lutherkirche Freital-Döhlen ist heute 132 Jahre alt. Die zwischen 1880 und 1882 erbaute Kirche (Grundsteinlegung erfolgte 1881) war ein Nachfolgebauwerk der alten Döhlener Dorfkirche, die im 12. Jahrhundert erbaut wurde und damals die älteste Kirche im Döhlener Becken war.

Der Erbauer der jetzigen Kirche war Gotthilf Ludwig Möckel. Er baute die Kirche genau an die Stelle der alten und bezog beim Bau den Turm­stumpf  mit ein, der damals noch gut erhalten war. Dieser befand sich vormals nordöstlich des Kirchenschiffes und damit seitlich am Chor gelegen. Beim Neubau wurde der Chor nach Norden verschoben, sodass sich die Kirche nun in Ost-West-Richtung erstreckte. Die Glocken wurden am Ende der Bauzeit am 19. April 1882 geweiht.

In die neue Kirche wurden die Weihetafel von 1588 und der Taufstein des Freiberger Meisters Lorenz von 1590/91 mit übernommen. Die Orgel wurde von der Firma Hermann Eule in Bautzen 1882 geliefert und 1981 restauriert. 1907 erhielt die Kirche zwei Buntglasfenster, erinnernd an die Reformatoren Luther und Melanchthon, sowie 1912 das Monumentalgemälde über dem Triumphbogen, die Kreuzigung Jesu darstellend (vom Dresdner Kunstmaler Perks). Der Name Lutherkirche wurde 1921 eingeführt.

Um 1990 wurde das teils noch von der Vorgängerkirche stammende Tor an der südöstlichen Treppe abgebaut. Die Steine wurden auf dem Kirchgelände gelagert, sodass sie 2013 beim Wiederaufbau des Tores mit verwendet werden konnten. 1999 wurde der Kirchturm saniert und 2006 wurde der Altarraum der Lutherkirche erneuert. 2010 wurden die verschlissenen Stahlglocken durch neue Bronzeglocken ersetzt.

Geschichte der Denkmalhalle

Lutherkirche Freital Bild 24

Neben der Lutherkirche Freital-Deuben findet man die 1899, nach Entwürfen von Comelius Gurlitt, im Schweizer Stil, erbaute L-förmigen Denkmalhalle. Die Finanzierung des Baus übernahmen Zar Nikolaus II. und Max Freiherr von Burgk. In dieser Denkmalhalle findet der Besucher die  Grabsteine, die von der alten Döhlener Kirche erhalten geblieben sind. Der älteste Grabstein erinnert an Barbara Coquina (Küchen­meister), die 1365 verstarb, und enthält ein monu­mentales Reliefkreuz.

Umfassende Informationen zur Denkmalhalle Döhlen gibt es auf https://denkmalhalle-doehlen.de

Besichtigungsmöglichkeit & Kontakt

Besichtigung

Die Besichtigung der Lutherkirche Freital Döhlen ist zu den Öffnungszeiten, im Rahmen des Gottesdienstes, vor und nach den Konzerten und auf Anfrage möglich.

Kontakt zur Kirche

Kirchgemeinde Freital
Lange Str. 13
Telefon: 0351 649 1384
Fax: 0351 6464 2854
Mail: [email protected]

Bilder von der Lutherkirche Freital Döhlen

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